Im Rahmen eines Unternehmerfrühstückes mit Anja Karliczek, Bundesministerin für Bildung und Forschung, stellte CDU-Bürgermeisterkandidat Dietrich Aden den rund 20 anwesenden Unternehmerinnen und Unternehmern sein Programm zur Digitalisierung in Greven vor. „Mein Ziel ist es, dass im 21. Jahrhundert die Verwaltung genauso digital arbeitet, wie es Unternehmen oder Bürger tun“. Aden beschrieb das Problem, dass sich im Bereich der Digitalisierung eine zunehmende Diskrepanz zwischen privater Arbeits- und Lebenswelt einerseits und der öffentlichen Hand andererseits auftut: „Als ich meinen Wohnsitz in Greven angemeldet hatte, musste ich ein PDF-Dokument ausfüllen, ausdrucken, unterschreiben, einscannen und der Verwaltung zuschicken“, so Aden und ergänzt: „Das ist weder zeitgemäß, noch bürgerfreundlich“.

Vor diesem Hintergrund setzt sich Aden vier Ziele zur Digitalisierung in Greven:

  1. Medienbruchfreie Verwaltung: Vom Eingang bis zur Bescheidung eines Antrages sind Verwaltungsverfahren digital zu bearbeiten. Hierzu muss in allen Fachbereichen die Elektronische Akte eingeführt werden und die Anwendung des Dokumentenmanagementsystems ausgeweitet werden.

  2. Die Umsetzung des Online Zugangsgesetztes (OZG), wonach Behörden bis Ende 2022 alle Verwaltungsdienstleistungen digital anbieten müssen, muss Priorität genießen. Der konkrete Umsetzungsfahrplan ist im regelmäßigen Turnus einem hierfür verantwortlichen Ausschuss vorzulegen.

  3. Gemeinsame Entwicklung einer Smart-City-Strategie mit der örtlichen Wirtschaft. Ziel ist es gemeinsam zu eruieren, wie und an welcher Stelle die Vorteile der Digitalisierung im öffentlichen Raum nutzbar gemacht werden können. Zum Beispiel könnte der knappe Parkraum intelligenter bewirtschaftet werden.

  4. Konsequente Umsetzung der Digitalisierung an den Schulen!

Bundesministerin Anja Karliczek lobte das Digitalisierungsprogramm von Aden, mit dem er sich und Greven ambitionierte Ziele setze: „Dietrich Aden hat verstanden, dass für die Kommunen das Thema der Digitalisierung eines der größten Herausforderungen ist. Ihm traue ich die Digitalisierung der Verwaltung zu, weil er als Jurist und mit seiner Verwaltungserfahrung die inneren Strukturen der Verwaltung wie auch die rechtlichen Rahmenbedingungen sehr gut kennt“.

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