CDU Ortsverband Greven
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06.11.2015, 09:00 Uhr
Stellv. Generalvikar bei der Senioren Union
Pfr. Dr. Jochen Reidegeld sprach zum Thema „Flüchtlinge“

Greven. Die Senioren Union der CDU im Stadtverband Greven hatte Mitglieder und Gäste zum Aktuellen Vortrag in die Gaststätte „Zum Goldenen Stern“ geladen. Es war hoher Besuch bei der Senioren Vereinigung, denn aus dem Bischöflichen Generalvikariat Münster war Pfr. Dr. Jochen Reidegeld, der Stellv. Generalvikar gekommen. Aus aktuellem Anlass referierte Reidegeld zum Thema: „Woher kommen die Menschen, die zu uns fliehen! – Berichte aus den Flüchtlingslagern aus Nordirak und Syrien.“ Der Senioren Union war es wichtig, Ihre Mitglieder zum Thema „Flüchtlinge“ zu informieren und mit diesem Vortrag einen erweiterten Einblick in die Asyl- und Flüchtlingsproblematik geben. Der Grevener begrüßte zunächst Mitglieder und Gäste besonders herzlich und freute sich nach so langer Zeit einmal wieder im Saal der Gaststätte Winninghoff zu sein. „Ich blicke in viele bekannte Gesichter“, sagte er und ergänzte: „Heute kommen Erinnerungen an Veranstaltungen mit der Jungen Union zurück.“ Dann erst begann er mit Seinen Ausführungen.

Die Vorsitzende der Senioren Union Greven Christa Waschkowitz-Biggeleben dankte Pfr. Dr. Jochen Reidegeld, dem Stellv. Generalvikar aus Münster für seinen Vortrag

 

Als Pfarrer in Senden war Reidegeld mit dem Thema konfrontiert worden. Der Stellv. Generalvikar war als Schirmherr der „Aktion Hoffnungsschimmer“ schon zweimal vor Ort, war mit einer Delegation dieser Hilfsinitiative im türkisch-irakischen Grenzgebiet um Hilfsmittel direkt vor Ort zu verteilen. Dabei hat er in viele Gesichter geschaut – und die Not hat viele Gesichter. Er hat Mut zugesprochen, versucht zu trösten und mit den Menschen über Ihre und die politische Situation in Syrien und dem Irak gesprochen. Gemeinsam haben die katholische und evangelische Kirche, der Sendener Bürgermeister und der Bundestagsabgeordnete Karl Schiewerling (CDU) diese Aktion unterstützt. So berichtete Reidegeld über die Situation der Flüchtlinge in Syrien und dem Irak und konnte mit einem Film, der bei diesen Reisen gedreht wurde, den Mitgliedern der Senioren Union die Situation vor Ort anschaulich darlegen. „Hilfe vor Ort“ ist das Zauberwort, denn die Menschen möchten in Ihrer Heimat bleiben oder auch zurückkehren können. Aber vor Ort mit schlechter Versorgung, ohne Arbeit und Bildung für die Kinder ist die Perspektive zu bleiben gering. Um den Zustrom nach Europa einzudämmen ist Hilfe vor Ort ein Lösungsansatz in der Flüchtlingskrise. Mit diesen Worten beendete der Stellv. Generalvikar Dr. Jochen Reidegeld seinen Vortrag bevor er im anschließenden Gespräch alle Fragen beantwortete. Die Vorsitzende der Senioren Union Christa Waschkowitz-Biggeleben und 1. Stellv. Bürgermeisterin bedankte sich bei Dr. Jochen Reidegeld für diesen interessanten Vortrag.